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	<title>Zisterzienser &#8211; Kloster Helfta</title>
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	<description>Monastisches Leben in zisterziensischer Tradition im Herzen Deutschlands</description>
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	<title>Zisterzienser &#8211; Kloster Helfta</title>
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		<title>Die ersten Zisterzienserinnen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[klost3rnow1]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2023 20:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Frauenspiritualität]]></category>
		<category><![CDATA[Ordensgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Zisterzienser]]></category>
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					<description><![CDATA[Schon seit der Antike lässt sich beobachten, dass dem monastischen Leben der Männer rasch auch die verwandten Frauen folgten (siehe Basilius, Cassian, Benedikt). Daher sollte es nicht verwundern, dass zwischen der Entstehung des Zisterzienserordens und der Herausbildung seines weiblichen Zweigs – allen administrativen Spitzfindigkeiten zum Trotz – höchstens 15 Jahre liegen. Das hängt schon damit [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span dir="ltr" role="presentation">Schon seit der Antike lässt sich beobachten, dass dem monastischen Leben der Männer rasch auch </span><span dir="ltr" role="presentation">die</span> <span dir="ltr" role="presentation">verwandten</span> <span dir="ltr" role="presentation">Frauen</span> <span dir="ltr" role="presentation">folgten</span> <span dir="ltr" role="presentation">(siehe</span> <span dir="ltr" role="presentation">Basilius,</span> <span dir="ltr" role="presentation">Cassian,</span> <span dir="ltr" role="presentation">Benedikt).</span> <span dir="ltr" role="presentation">Daher</span> <span dir="ltr" role="presentation">sollte</span> <span dir="ltr" role="presentation">es</span> <span dir="ltr" role="presentation">nicht</span> <span dir="ltr" role="presentation">verwundern, dass zwischen der Entstehung des Zisterzienserordens und der Herausbildung seines </span><span dir="ltr" role="presentation">weiblichen Zweigs – allen administrativen Spitzfindigkeiten zum Trotz – höchstens 15 Jahre liegen.</span></p>
<p><br role="presentation"><span dir="ltr" role="presentation">Das hängt schon damit zusammen, dass bei dem Masseneintritt der Gefährten Bernhards von </span><span dir="ltr" role="presentation">Clairvaux im Jahre 1113 viele Ehemänner ihre Frauen ja irgendwo lassen mussten. Eine Trennung</span> <span dir="ltr" role="presentation">von Ehepartnern zu diesem Zweck war ja nur dann möglich, wenn beide Seiten zu einem </span><span dir="ltr" role="presentation">Ordensleben bereit waren. Das Aufnahmekloster für die Frauen dieser neuen Mönche war Molesme. </span><span dir="ltr" role="presentation">Und sicher war es das auch schon zuvor in diesen Familien gewesen, denn Molesme war noch im </span><span dir="ltr" role="presentation">11. Jahrhundert ein klassisches benediktinisches Doppelkloster geworden.</span></p>
<p><br role="presentation"><span dir="ltr" role="presentation">Die Entwicklung der Frauenklöster des Ordens aber war von Anfang an weit komplizierter und </span><span dir="ltr" role="presentation">vielgestaltiger als jene der Männer. Das liegt nicht nur an rechtlichen Details, die geklärt werden</span> <span dir="ltr" role="presentation">mussten, sondern auch an der großen Bandbreite dessen, was die Zeitgenossen und die Frauen </span><span dir="ltr" role="presentation">selbst über das dachten, was sie in diesem Zusammenhang leisten konnten. Davon geben eine</span> <span dir="ltr" role="presentation">Schrift des Hermann von Tournai, aber auch eine dialogische Streitschrift des Idung von Prüfening </span><span dir="ltr" role="presentation">– beide ca. 1150 – ein beredtes Zeugnis. Doch schon bis dahin entfaltete sich das Erscheinungsbild</span> <span dir="ltr" role="presentation">von Zisterzienserinnen auf mindestens dreifache Weise.</span></p>
<p><br role="presentation"><span dir="ltr" role="presentation">Im</span> <span dir="ltr" role="presentation">zweiten</span> <span dir="ltr" role="presentation">Jahrzehnt</span> <span dir="ltr" role="presentation">des</span> <span dir="ltr" role="presentation">12.</span> <span dir="ltr" role="presentation">Jahrhunderts</span> <span dir="ltr" role="presentation">platzte</span> <span dir="ltr" role="presentation">Molesme</span> <span dir="ltr" role="presentation">aus</span> <span dir="ltr" role="presentation">allen</span> <span dir="ltr" role="presentation">Nähten,</span> <span dir="ltr" role="presentation">sodass</span> <span dir="ltr" role="presentation">ein </span><span dir="ltr" role="presentation">Verwandter des hl. Bernhard, Graf Milo von Bar, den Grund und Boden für das Frauenkloster Jully</span> <span dir="ltr" role="presentation">stiftete und es als Priorat Molesme unterstellte, da Cîteaux ja für kein Frauenkloster verantwortlich </span><span dir="ltr" role="presentation">sein wollte. Vier Mönche von Molesme sollten fortan von außerhalb dem geistlichen Leben der</span> <span dir="ltr" role="presentation">Frauen dienen, lediglich im Sterbefall gab es direkten Kontakt. Doch auch Jully entwickelte sich </span><span dir="ltr" role="presentation">schnell, zu schnell. Schon zwei Jahre nach der Kirchweihe im Jahre 1118 zogen daher die ersten</span> <span dir="ltr" role="presentation">Schwestern</span> <span dir="ltr" role="presentation">aus,</span> <span dir="ltr" role="presentation">um</span> <span dir="ltr" role="presentation">Tart</span> <span dir="ltr" role="presentation">zu</span> <span dir="ltr" role="presentation">gründen,</span> <span dir="ltr" role="presentation">die</span> <span dir="ltr" role="presentation">wohl</span> <span dir="ltr" role="presentation">erste</span> <span dir="ltr" role="presentation">selbständige</span> <span dir="ltr" role="presentation">Frauenabtei</span> <span dir="ltr" role="presentation">seit</span> <span dir="ltr" role="presentation">der </span><span dir="ltr" role="presentation">Karolingerzeit. Kurze Zeit später zog die Priorin aus und gründete ein neues Priorat. Es kriselte bis</span> <span dir="ltr" role="presentation">ein</span> <span dir="ltr" role="presentation">fünfköpfiges Team,</span> <span dir="ltr" role="presentation">bestehend</span> <span dir="ltr" role="presentation">aus</span> <span dir="ltr" role="presentation">vier</span> <span dir="ltr" role="presentation">Zisterzienseräbten</span> <span dir="ltr" role="presentation">und</span> <span dir="ltr" role="presentation">dem</span> <span dir="ltr" role="presentation">Benediktinerabt</span> <span dir="ltr" role="presentation">von</span><br role="presentation"><span dir="ltr" role="presentation">Molesme neue Statuten ausarbeitete. Von da an blühte das Priorat. Zum Leitungsteam gehörte als </span><span dir="ltr" role="presentation">Priorin in jener Zeit Hombéline, die leibliche Schwester des hl. Bernhard, und Petrus, der</span> <span dir="ltr" role="presentation">Weggefährte des Stephan Harding, und das Kloster gründete Filialen. Doch Jully blieb – rechtlich </span><span dir="ltr" role="presentation">gesehen – immer ein Benediktinerinnenpriorat, wenngleich manch ein Zisterzienserbischof später</span> <span dir="ltr" role="presentation">mutig aus einem abhängigen Priorat Jullys eine Zisterzienserabtei machte.</span></p>
<p><br role="presentation"><span dir="ltr" role="presentation">Doch auch anderswo explodierte die Nachfrage nach Frauenklöstern des neuen Zisterzienserordens. </span><span dir="ltr" role="presentation">In Savoyen war 1117 auch ein Graf mit vielen Angehörigen ins Kloster gegangen, sodass der</span> <span dir="ltr" role="presentation">zuständige Bischof kurzerhand ein Frauenpriorat errichtete und das neue Männerkloster zum </span><span dir="ltr" role="presentation">geistlichen Versorgungsdienst</span> <span dir="ltr" role="presentation">verpflichtete.</span> <span dir="ltr" role="presentation">Das</span> <span dir="ltr" role="presentation">war</span> <span dir="ltr" role="presentation">das</span> <span dir="ltr" role="presentation">etablierte</span> <span dir="ltr" role="presentation">Modell</span> <span dir="ltr" role="presentation">der</span> <span dir="ltr" role="presentation">Cluniazenser,</span> <span dir="ltr" role="presentation">angewandt auf den neuen Orden. Die Abtei Bonneval wurde so zur ersten Zisterzienserabtei mit </span><span dir="ltr" role="presentation">einem Frauenpriorat. Der es errichtete, war kein Geringerer als Erzbischof Guido von Vienne, der</span> <span dir="ltr" role="presentation">kurze Zeit später als Calixtus II. dem neuen Orden seine Gründungsverfassung in Form der Carta</span><br role="presentation"><span dir="ltr" role="presentation">Caritatis verlieh. So spaltete sich die Lebensform von Anfang an in streng klausurierte Nonnen, die </span><span dir="ltr" role="presentation">vegetarisch lebten und in Gebet, klassischer weiblicher Handarbeit und mit Fasten ihr Leben</span> <span dir="ltr" role="presentation">verbrachten, eine Richtung, in die ab 1128 auch Jully tendierte und in die mehr aktive Lebensform </span><span dir="ltr" role="presentation">mit offener Klausur und Feldarbeit, die anfangs in Tart und seinen Töchtern praktiziert wurde und</span> <span dir="ltr" role="presentation">die von den Männern anerkennenswert mit „Alles kann, wer glaubt“ kommentiert wurde. Und </span><span dir="ltr" role="presentation">genauso vielgestaltig und schwierig entwickelte sich die rechtliche Komponente, als sich zunächst </span><span dir="ltr" role="presentation">einzelne Abteien und dann auch der Orden anschickten, sich aus dem diözesanen Kontext zu lösen,</span><br role="presentation"><span dir="ltr" role="presentation">was bei den Frauenabteien nur sporadisch gelang.</span></p>
<div class="canvasWrapper"></div>
<p><span dir="ltr" role="presentation">Und noch etwas: Als Missbrauchsskandale im Klerus der Kirche ab den 1120er Jahren zum </span><span dir="ltr" role="presentation">öffentlichen Thema wurden und sie sich auch innerhalb der neuen Orden, vor allem in den</span> <span dir="ltr" role="presentation">Doppelklöstern Mitte der 1230er Jahre zum gesellschaftlichen Ärgernis ausweiteten, reagierten die </span><span dir="ltr" role="presentation">Zisterzienser sehr restriktiv bei einer angetragenen Zuständigkeit für weibliche Neugründungen</span> <span dir="ltr" role="presentation">oder verweigerten sie, wo sie konnten, ganz. Eine Entwicklung wurde ausgebremst. Für den Rest </span><span dir="ltr" role="presentation">des 12. Jahrhunderts war die Gründungsdichte zisterziensischer Frauenklöster von da an sehr</span> <span dir="ltr" role="presentation">überschaubar.</span> <span dir="ltr" role="presentation">Die</span> <span dir="ltr" role="presentation">Seelsorge</span> <span dir="ltr" role="presentation">solcher</span> <span dir="ltr" role="presentation">Neugründungen</span> <span dir="ltr" role="presentation">wurde</span> <span dir="ltr" role="presentation">nun</span> <span dir="ltr" role="presentation">von</span> <span dir="ltr" role="presentation">Regularkanonikern </span><span dir="ltr" role="presentation">übernommen. Die Priorate verschwanden. Klassische Form wurde die Frauenabtei.</span></p>
<p><span dir="ltr" role="presentation">Bemerkenswert</span> <span dir="ltr" role="presentation">ist,</span> <span dir="ltr" role="presentation">dass</span> <span dir="ltr" role="presentation">viele</span> <span dir="ltr" role="presentation">der</span> <span dir="ltr" role="presentation">späteren Abteien</span> <span dir="ltr" role="presentation">ihren Ausgang</span> <span dir="ltr" role="presentation">bei</span> <span dir="ltr" role="presentation">Hospitälern</span> <span dir="ltr" role="presentation">nahmen </span><span dir="ltr" role="presentation">(Bamberg, Halberstadt, Seligenthal) oder an Pilgerrouten lagen (Wechterswinkel, Königsbruck). Es</span> <span dir="ltr" role="presentation">dürfte nicht übertrieben sein, dass sich viele Frauenzisterzen auch dem Krankendienst von Armen </span><span dir="ltr" role="presentation">und Reisenden widmeten.&nbsp;</span></p>
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			</item>
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		<title>Die Anfänge des Zisterzienserordens</title>
		<link>https://zisterzienserinnen.kloster-helfta.de/die-anfaenge-des-zisterzienserordens</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[klost3rnow1]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Jan 2023 15:09:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Ordensgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Reform]]></category>
		<category><![CDATA[Zisterzienser]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein monastisches Erneuerungsstreben hatte über viele Entwicklungsetappen und verschiedene Ordensgründungen (darunter jene von Camaldoli, Vallombrosa, Grammont und der Chartreuse) im Verlauf des elften Jahrhunderts zu einer Verstärkung des eremitischen Elements in der Lebenskultur der Ordensleute geführt. Neben mehr Zurückgezogenheit und einer neuen Pflege des Stillschweigens erwarben sich die Wiedereinführung der Handarbeit und eine Schlichtheit im [&#8230;]]]></description>
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<p>Ein monastisches Erneuerungsstreben hatte über viele Entwicklungsetappen und verschiedene Ordensgründungen (darunter jene von Camaldoli, Vallombrosa, Grammont und der Chartreuse) im Verlauf des elften Jahrhunderts zu einer Verstärkung des eremitischen Elements in der Lebenskultur der Ordensleute geführt. Neben mehr Zurückgezogenheit und einer neuen Pflege des Stillschweigens erwarben sich die Wiedereinführung der Handarbeit und eine Schlichtheit im Lebensstil bald die breite  Sympathie der adligen Bevölkerungsschicht.</p>



<p><br>Als Wurzelgrund und jahrzehntelanger Stabilitätsfaktor dieser neuartigen Lebenshaltung kann für die sich entwickelnden Zisterzienser vielleicht die Gemeinschaft um den späteren zweiten Abt Alberich von Cîteaux angesehen werden, welcher sich um die Mitte des 11. Jahrhunderts in einer kleinen Eremitage namens Collan niederließ, die in Abt Robert aus dem französischen Adelshaus Tonnerre ihren Seelenführer fand und von ihm so beeindruckt war, dass sie sich nicht scheute, den Papst um die  Erlaubnis zu bitten, ihn zu ihrem Abt zu machen. Daraus entwickelte sich die Vorzeigeabtei Molesme, die Alberich als Großprior an der Seite von Abt Robert für lange Jahre leitete. Zu dieser Gemeinschaft fand nach einer Pilgerreise auch der Mönch Stephan Harding aus der englischen Abtei Sherborne, der spätere dritte Abt von Cîteaux, mit seinem Gefährten Petrus.</p>



<p><br>Als sich abzeichnete, dass sich durch reiche Schenkungen und starkes zahlenmäßiges Wachstum umfangreiche Verpflichtungen zur Ausbildung der adligen Oberschicht ergaben und die Abtei immer mehr zu einem Brennpunkt des öffentlichen Lebens wurde, dass sich dadurch das ursprüngliche Lebensideal dort nicht mehr verwirklichen ließ, zogen 22 Mönche mitsamt ihrem Abt im Jahre 1098 aus Molesme aus und gründeten in Cîteaux ihr neues Kloster. Zwar blieben nicht alle dort, da auf Beschwerde der zurückgebliebenen Mönche Abt Robert nach Molesme zurückkehren musste. Der Rest aber wurde zur verschworenen Gründungsgemeinschaft, bereit durch Dick und Dünn zu gehen. Dieser Elan zeigt sich auch darin, dass diese Gemeinschaft gerade in der noch schwierigen Aufbauphase eine Liturgiereform durchführte, indem sie aus ihrer kleinen Schar noch Mönche auf Reisen schickte, um in Mailand Ambrosianische Hymnen abzuschreiben und ihr Antiphonale in Metz zu kopieren. Diesem  Erneuerungsprojekt, das mit viel Schreibarbeit verbunden war, verdanken wir eine kritische Bibelübersetzung für deren Text sogar Rabbiner aus Troyes konsultiert wurden, die sogenannte Stephan-Harding-Bibel, und das Abschreiben der umfangreichen Moralia in Job Gregors des Großen, einem Werk, das uns wertvolle Skizzen dieser Anfangszeit geschenkt hat. Als Wertmaßstäbe dieser Mönche gelten die Hochschätzung der Benediktsregel, Authentizität, Einfachheit und gelebte Einheit.</p>



<p>Die hier namentlich genannten Mönche wurden durch ihr Leitungsamt zu den drei Gründerfiguren der neuen Mönchsgemeinschaft, die Gründung selbst aber war Teamarbeit, was eine echte Besonderheit des Zisterzienserordens ist. Der oben erwähnte Weggefährte Stephan Hardings, der Mönch Petrus, auch genannt Petrus von Jully, wurde zum wichtigsten geistlichen Lehrmeister der ersten an den zisterziensischen Idealen orientierten Frauengemeinschaft in Jully.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Neue Zisterzienser-Kongregation</title>
		<link>https://zisterzienserinnen.kloster-helfta.de/zisterzienser-kongregation-gertrud-die-grosse</link>
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		<dc:creator><![CDATA[klost3rnow1]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Jan 2023 20:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Helfta]]></category>
		<category><![CDATA[Zisterzienser]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 27.06.22 hat der Heilige Stuhl offiziell die Zisterzienserkongregation der heiligen Gertrud der Großen errichtet. Ihr gehören die vier Klöster St. Marienthal, St. Marienstern, Langwaden und Helfta an, die nun berechtigt sind, eigene Kongregationskapitel abzuhalten und ihre Anliegen kongregationsintern zu regeln. Präses der Kongregation ist der Prior von Langwaden P. Bruno Robeck OCist. Zum Gertrud-Fest [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span dir="ltr" role="presentation">Am 27.06.22 hat der Heilige Stuhl offiziell die </span><span dir="ltr" role="presentation">Zisterzienserkongregation der heiligen Gertrud </span><span dir="ltr" role="presentation">der Großen errichtet. Ihr gehören die vier Klöster St. </span><span dir="ltr" role="presentation">Marienthal, St. Marienstern, Langwaden und Helfta </span><span dir="ltr" role="presentation">an, die nun berechtigt sind, eigene </span><span dir="ltr" role="presentation">Kongregationskapitel abzuhalten und ihre </span><span dir="ltr" role="presentation">Anliegen kongregationsintern zu regeln. Präses</span><span dir="ltr" role="presentation"> der Kongregation </span><span dir="ltr" role="presentation">ist der Prior von Langwaden P. Bruno Robeck OCist.<br />
</span></p>
<p><span dir="ltr" role="presentation">Zum Gertrud-Fest am 17.11.22 kamen alle vier Klöster in Helfta zusammen und eröffneten das </span><span dir="ltr" role="presentation">Kongregationsleben mit einem feierlichen Gottesdienst, an dem auch Herr Stefan Gäbler, der persönliche</span> <span dir="ltr" role="presentation">Referent des Ministerpräsidenten von Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff</span>, stellvertretend für diesen teilnahm.</p>
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